Über die Stadt
Über Kopenhagen, Dänemark
Fortschrittlich, schön und überaus lebenswert, gibt Kopenhagen der Welt immer wieder Grund dafür, Nordeuropa zu bestaunen. Dänemarks Hauptstadt war traditionell eher unauffällig, aber mit seiner wachsenden Bevölkerung, innovativen Unternehmen und der erleichterten Verbindung zum Nachbarland Schweden, tritt die Stadt mehr und mehr in den Vordergrund und genießt die Aufmerksamkeit von Geschäfts-, wie auch Freizeitkreisen.
Frühe Geschichte
Ursprünglich ein Fischerdorf, entwickelte sich Kopenhagen nach seiner Befestigung in 1167 zu einem wichtigen Handelshafen. Im Jahr 1660 wurde es eine königliche Stadt, als Frederik III sich selbst zum absoluten Monarchen erklärte. Sein Vater Christian IV war ein kultureller Befürworter und sorgte für große architektonische Fortschritte der Stadt. Sehenswürdigkeiten, wie der Rundetårn (Rundturm) und die Børsen (Börse) stammen aus dieser Zeit. Im 18. Jahrhundert veränderten zwei verheerende Brände die Stadtlandschaft, wobei etwa zwei Drittel der Stadt zerstört wurden. Trotz den Beschädigungen konnte Kopenhagen seinen Charakter bewahren. Heute verleihen die charmanten mittelalterlichen und wohlproportionierten Gebäude der Hauptstadt ihren altertümlichen Reiz.
Heute, wie in den vergangenen Jahrhunderten, ist Kopenhagen durch seine Lage am Eingang zur Ostsee ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel. Ein Teil der Stadt liegt auf Seeland, der größten Insel Dänemarks, und der andere Teil auf Amager, einer anderen Insel im Öresund, einer belebten Wasserstraße, die Dänemark und Schweden voneinander trennt.
Im Jahr 2000 wurde die Straße zwischen den beiden Ländern dauerhaft überbrückt und heute sind die beiden Nationen nur wenige Minuten voneinander entfernt — ein weiterer Vorteil für den internationalen Handel und Tourismus.
Während der Handel schon lange eine Stärke Kopenhagens ist, hat sich die Zusammensetzung der Wirtschaft verändert. Während traditionelle Industrien z.B. Maschinenbau und Schiffsmetallbearbeitung umfassten, gehören Biochemie und Kommunikation heute zu den wichtigsten Wirtschaftsfeldern der Region. Darüber hinaus strömen Großkonzerne in die Stadt, um Europazentralen zu errichten, vor allem Firmen wie Dell und Nokia. Dänische Luxusgüter aus Kopenhagen sind unter anderem Bier, Möbel, Porzellan und Tafelsilber.
Lebensqualität
Abgesehen von der Industrie, bietet Kopenhagen echte Lebensqualität. Das kompakte, übersichtliche Stadtzentrum begrüßt Besucher und Einwohner mit atemberaubender Architektur, einladenden Restaurants und geselligen Bars und Clubs. Kopenhagen heißt Sie mit seinen Höhepunkten und der dänischen Gastfreundschaft willkommen. Die Einwohner sind äußerst hilfsbereit und präsentieren Neuankömmlingen stolz die skandinavische Küche, das geradlinige dänische Design und Schätze, wie Tivoli (der unverkennbare Erlebnispark der Stadt) und den Rundetårn mit traumhafter Aussicht.
Auch wenn Kopenhagen nicht auf dramatische Show-Spektakel setzt, bietet es etwas sehr viel Attraktiveres — greifbare Seelen- und Lebensfreude. Sie müssen nur durch die Stadt schlendern, Zeit im Park verbringen, in der Strøget bummeln oder in einem Café entspannen, um die Schönheit zu sehen, die die Einwohner von Kopenhagen täglich mit sich tragen. Es ist die gleiche märchenhafte Begeisterung, die der Eingeborene Hans Christian Andersen in seinen Geschichten von Magie und Versöhnung erzählt, die Jahrzehnte später noch immer gelesen und genossen werden.
Obwohl Kopenhagen als Reiseziel nicht so bekannt ist, wie andere prachtvolle Hauptstädte Europas, ist es ein großartiger Ort, um den Reiz Nordeuropas zu erleben. Wirkungsvoll, sauber und unterhaltsam, verbindet es das weltoffene Flair Skandinaviens größter Stadt mit dem dörflichen Charme einer unbeschwerten Stadt mit jeder Menge Charakter und vielen Versprechen.
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